Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

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Vortragsreihe

Schüler von gestern – Profis von heute

Vortragsreihe im Rahmen des 150jährigen Jubiläums des Städtischen Gymnasiums Wermelskirchen

Am 31. Dezember 1867 wurde aus einer privaten Höheren Schule die städtische Höhere Rektoratsschule. Sie gilt als direkter Vorläufer des heutigen Gymnasium. Seit dem Jahr 1960 legen an unserer Schule jedes Jahr viele junge Menschen ihre Abiturprüfung ab.  Waren es im ersten Jahr lediglich 15 Schülerinnen und Schüler, die mit dem Abitur die Schule verließen, so stieg die Zahl stetig an. Heute sind es mehr als 120 Abiturientinnen und Abiturienten, die in jedem Jahr mit der Allgemeinen Hochschulreife eine gute Basis für ihre berufliche Zukunft erlangen. Viele der jungen Erwachsenen schließen damals wie heute ein Studium an, werden Ärzte, Juristen, Lehrer, Journalisten, Wissenschaftler, ....

Was ist aus ihnen geworden? Das bekommt man in der Schule leider nur selten mit.

Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums haben wir vier ehemalige Schülerinnen und Schüler eingeladen: vier Menschen, die ihre Schulzeit am Gymnasium in Wermelskirchen verbracht haben, zum Studium die Heimat verließen und heute zum Teil in Wermelskirchen, zum Teil im Ausland ihrem Beruf nachgehen. Sie werden aus ihrem beruflichen Alltag und über die Themen, mit denen sie sich in ihrem Beruf beschäftigen, berichten.

Den Auftakt bildet der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist Armin Himmelrath. Armin Himmelrath machte 1986 sein Abitur am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen, studierte in Wuppertal und Be’er Scheva (Israel) Sozialwissenschaften und Germanistik und arbeitet als freier Journalist und Buchautor u.a. zu Themen aus dem Bereich der Bildungspolitik.

Unter der Überschrift „Hassmails, Herzblut, harte Fakten – Als freier Journalist unterwegs“  wird er in seinem Vortrag am Donnerstag, dem 14. Dezember 2017, um 19 Uhr im PZ des Gymnasiums von seiner Arbeit als Journalist und von den Herausforderungen durch Fake News und Digitalisierung für seinen beruflichen Alltag berichten.

Am Donnerstag, dem 11. Januar 2018, ist Gerlinde Spratte zu Gast. Gerlinde Spratte verließ das Städtische Gymnasium im Jahr 2000 mit dem Abitur und ging zum Studium Medientechnik an die Fachhochschule Düsseldorf und anschließend zum Studium Fernsehjournalismus an die BAF (Bayerische Akademie für Fernsehen) in München. Heute lebt sie in Wermelskirchen und arbeitet seit ca. zehn Jahren als freie Journalistin vor allem für die Lokalzeit Bergisches Land. In ihrem Vortrag „Ein Arbeitstag in 2:30 Minuten - Wie aus einer Nachricht ein Fernsehbeitrag wird“ berichtet sie, wie der Alltag in einer Fernsehredaktion aussieht. Was ist relevant? Worauf kommt es an, damit am Abend der Beitrag in der Sendung laufen kann? Vor dem Fernseher sitzend ahnt man als Zuschauer kaum, wie viel Arbeit hinter gut zwei Minuten Sendezeit steckt.

Dritter Gast ist der Physiker Professor Dr. Ingo Bojak. Er machte 1990 sein Abitur, studierte Physik an der TU Dortmund und arbeitet heute als Professor an der University of Reading (England) im Bereich „Computergestützte Neurowissenschaften“.

Wie landet man als Physiker in den Neurowissenschaften und welchen wissenschaftlichen und medizinischen Beitrag können Modelle der Gehirnfunktion wirklich leisten? Prof. Dr. Ingo Bojak wird am Donnerstag, dem 22. Februar, in seinem Vortrag durch seine Forschung führen mit einigen Anmerkungen zu den praktischen und philosophischen Grenzen heutiger Methodik.

Den Abschluss der kleinen Vortragsreihe bildet Prof. Dr. Uta Wehn. Nach ihrem Abitur 1989 studierte sie Informatik und Sozialwissenschaften. Heute forscht und lehrt Uta Wehn an der IHE Delft, einer Hochschule der UNESCO, die weltweit Bildung und Ausbildung zu allen Themenkomplexen rund um Wasser und Wasserversorgung organisiert. Sie selbst beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen des Wassersektors.

Der genaue Termin für Frau Wehns Vortrag steht noch nicht fest. Er wird im März oder April stattfinden. Wir werden die Presse rechtzeitig informieren.

Zu diesen Vortragsabenden sind nicht nur die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer, sondern alle Wermelskirchener herzlich eingeladen.

 

Übersicht:

14. Dezember 2017, 19 Uhr

Armin Himmelrath: Hassmails, Herzblut, harte Fakten - Als freier Journalist unterwegs

 

11. Januar 2018, 19 Uhr

Gerlinde Spratte: Ein Arbeitstag in 2:30 Minuten - wie aus einer Nachricht ein Fernsehbeitrag wird.

 

22. Februar 2018, 19 Uhr

Prof. Dr. Ingo Bojak: Die Gedanken sind ... berechenbar? - Mathematische und philosophische Perspektiven der Hirnforschung

 

März / April 2018

Prof. Dr. Uta Wehn, Delft

 

Alle Vorträge finden im PZ des Städtischen Gymnasiums Wermelskirchen statt.